Chororgel St. Gallus Tettnang

Unterstützen Sie bitte die Anschaffung unserer neuen Chororgel:

Prospektzeichnung Chororgel
Kirchen- und Jugendchor St. Gallus

Warum

eine

weitere

Orgel?



Der Kinderchor, Jugendchor und Kirchenchor St. Gallus benötigen ein geeignetes Instrument, das es ihnen ermöglicht, sowohl während der Gottesdienste als auch bei Konzerten im Altarraum zu musizieren. Dies ist besonders wichtig, um räumlich und klanglich näher an der Gemeinde zu sein und eine unmittelbare musikalische Verbindung zwischen Chor und Gottesdienstbesuchern zu schaffen.

Die derzeit zur Verfügung stehenden Möglichkeiten – ein E-Piano, unsere alte Truhenorgel oder die weit entfernte Orgel auf der Empore – können diesen Anspruch nicht erfüllen. E-Piano und Truhenorgel bieten weder die klangliche Tiefe noch die Ausdruckskraft, die für eine liturgische Begleitung und konzertante Aufführungen angemessen wäre. Die Orgel auf der Empore hingegen ist zu weit vom Geschehen entfernt, was eine direkte musikalische Interaktion erschwert.

Ein neues, qualitativ hochwertiges Instrument im Altarraum würde es ermöglichen, insbesondere kleinere Gottesdienste musikalisch nah an der Gemeinde zu gestalten. Dadurch entsteht auch in der Weite des Kirchenraums eine Atmosphäre der Nähe, Wärme und Beteiligung. Der Chorraum könnte für alternative liturgische Feiern als eigener, intimerer Kirchenraum genutzt werden.

Zudem würde ein solches Instrument die musikalische Qualität und Ausdrucksstärke der Chöre deutlich steigern und auch junge Menschen stärker motivieren, sich musikalisch in der Gemeinde zu engagieren.

Es könnte konzertant und zur Begleitung kleinerer Gottesdienste nah an der Gemeinde eingesetzt werden. Es wäre eine zukunftsweisende Investition in die liturgische und kulturelle Arbeit der Kirchengemeinde.

Für den Orgelnachwuchs ist das ein geeignetes Übeinstrument.

Konzept und Planungsstand

Ausschlaggebend für die Idee zur Anschaffung war eine zweckgebundene Erbschaft für die Kirchenmusik im Oktober 2024 verbunden mit der Tatsache, dass die vorhandene Truhenorgel nicht mehr stimmbar ist. Es fügt sich, dass der Orgelbauer Markus Fox, der auch die Tettnanger Orgeln mitbetreut, seine Prüfung zum Orgelbaumeister ablegen wird und auf der Suche nach einem geeigneten Meisterstück war.

Zur Unterstützung sowohl des Chorgesangs im Altarraum als auch des Gemeindegesangs im vorderen Kirchenteil steht die neue Chororgel mit zwei Manualen, Pedal und 12 klingenden Registern (durch Transmissionen d.h. Mehrfachnutzung bestehender Pfeifen ergeben sich 17 Register) hinter dem Tabernakel. Der Standort wurde in Zusammenarbeit mit dem Breisacher Künstler Helmut Lutz überarbeitet, der den Innenraum der Kirche 1991 neu gestaltet hat. Ein erstes Konzept links im Altarbogen wurde in gemeinsamer Abstimmung verworfen und der neue Standort hinter dem Lebensbaum mit einer angepassten Optik favorisiert.

Treffen mit Helmut Lutz

Pfarrer Hermann Riedle, Künstler Helmut Lutz,

Gunther Bauer (Vorsitzender des Födervereins) und Patrick Brugger (verantwortlich für die Kirchenmusik)

Spenden-

stand

Ausbaustufe 1:

75.520 €

95.000

90.000


85.000


80.000


75.000


70.000


65.000


60.000


55.000


50.000


45.000


40.000


35.000


30.000


25.000


20.000


15.000


10.000


5.000



Fotomontage Chororgel

Die neue Orgel soll sich harmonisch in die Perspektive des Lebensbaumes des Tabernakels einfügen und dessen Formgebung aufgreifen. Dabei sollen die Fenster weiterhin sichtbar bleiben. Das Gehäuse soll in einem dezenten Grauton optisch dem Lebensbaum genügend Raum geben. Im sichtbaren Teil der Orgel vorne (dem sogenannten Prospekt) steht der Prinzipal 8' nach oben hin offen (in einem Freipfeifenprospekt). Der Spieltisch steuert die Orgel über Elektromagnete an und lässt sich flexibel im Altarraum verschieben. Er ist technisch so mit 3 Manualen vorbereitet, dass man in einem weiteren Ausbauschritt von hier auch die Orgel auf der Empore ansteuern könnte. Glücklicherweise ist es gelungen, einen gebrauchten Eisenschmitt-Spieltisch zu bekommen, der passend umgebaut werden kann.

Die Orgel wird in zwei Baustufen realisiert. Für die erste Ausbaustufe, die die Grundstimmen und Pedalregister enthält, sind 95.000 € notwendig, wovon 30.000 € bereits durch eine zweckgebundene Erbschaft abgedeckt sind sowie weitere 20.000 € vom Förderverein Kirchenmusik aus Rücklagen beigesteuert werden. Durch  Spenden und Patenschaften sind aktuell weitere 25.520 € finanziert (Einzelspenden 14.320 €, Benefizkonzert 5.000 €, Bazar 5.000 €, Kinoabende 1.200 €).

Für die zweite Ausbaustufe mit allen geplanten Registern würden weitere 80.000 € benötigt.

Disposition

Hauptwerk

1. Bourdon 16‘ (Transmission aus dem Pedal)

2. Principal 8‘ 

3. Gedeckt 8‘ (Transmission aus dem Pedal)

4. Gamba 8‘ 

5. Oktave 4‘ 

6. Quinte 2 2/3‘ 

7. Superoktave 2‘ 

8. Terz 1 3/5‘ 


Nebenwerk

9. Gedeckt 8‘ 

10. Salicional 8‘ 

11. Traversflöte 4‘ 

12. Flöte 2‘ 

13. Oboe 8‘ 

 Pedal 

14. Subbass 16‘ 

15. Oktavbass 8‘ (Transmission aus dem Hauptwerk)

16. Gedecktbass 8‘ (Erweiterung  Subbass 16´ um 12 Töne)

17. Choralbass 4‘ (Transmission aus dem Hauptwerk)


Koppeln

I-P, II-P, II-I, I-I 4', II-I 4', II-I 16', II-II 4', II-II 16'

Orgelbauer und Orgelbaufirma

Glatter-Götz Orgelbau ist ein renommiertes Orgelbauunternehmen, das 1993 gegründet wurde und das Meisterstück betreuen wird. 2005 übernahm Stefan Stürzer die Geschäftsleitung und zog mit der Firma 2010 in die neue Produktionshalle nach Pfullendorf um.

Das Team verbindet handwerkliche Tradition mit modernem Design und arbeitet eng mit Architekten und Akustikern zusammen, um individuelle Orgeln für Kirchen, Konzertsäle und weitere Räume zu bauen. Internationale Anerkennung erlangte die Firma durch Projekte wie die Orgeln in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles oder im Bolschoi Theater in Moskau. Aktuell montiert die Firma die neue Orgel der Trinity Church an der New Yorker Wall Street mit 113 Registern.

Eingang Orgelbau Glatter-Götz

Markus Fox stammt aus Oberstenweiler, einem Ortsteil der Gemeinde Salem, und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Früh entwickelte er ein Interesse für Musik und Handwerk – mit acht Jahren begann er Akkordeon, später auch Orgel zu spielen. Fasziniert von der Technik hinter dem Instrument, kam er durch ein Praktikum zur Orgelbaufirma Josef Maier in Hergensweiler, wo er später seine Ausbildung absolvierte.

Derzeit besucht er die Fachschule für Orgelbau in Ludwigsburg und bereitet sich auf die Meisterprüfung vor, die er bei der Handwerkskammer Dresden ablegen wird. Dabei fertigt er – wie andere Meisterschüler auch – sein Meisterstück in der Werkstatt seines betreuenden Betriebs, bevor es zur Endmontage in die Tettnanger Gallus-Kirche kommt. Dort wird es nach Abschluss der Intonation von der Prüfungskomission begutachtet und vom Orgelsachverständigen der Diözese abgenommen. Die Fertigstellung der ersten Baustufe seiner Orgel ist für Sommer 2026 geplant.

Markus Fox

Klangpatenschaften


Nr

Hauptwerk

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2

Principal 8

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4

Gamba 8

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5

Oktave 4

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Nebenwerk


























































9

Gedeckt 8





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10

Salicional 8


























































11

Traversflöte 4

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12

Flöte 2

























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Pedal


























































14

Subbass 16

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16

Gedecktbass 8

























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x = bereits vergeben

350

300

250

200

150

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50

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30

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Patenschaft einer oder mehrerer Pfeifen. Sollten Sie keine Pfeife wählen wollen, ordnen wir Ihnen gerne eine Pfeife über den überwiesenen Betrag zu.

 

Bitte überweisen Sie den Betrag auf eines der folgenden Konten (bevorzugt) oder bezahlen Sie per Paypal (@Chororgel ):

 

Förderverein Kirchenmusik St. Gallus e.V.


Sparkasse Bodensee

IBAN DE92 6905 0001 0023 4400 76


Volksbank Tettnang

IBAN DE47 6519 1500 0231 5010 05


Betreff: Chororgel

 

Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine Urkunde über Ihre Klangpatenschaft und nach Montage der Orgel wird Ihr Name auf eine Plakette direkt an der Orgel Richtung Chorraum graviert, sofern Sie das wünschen.

Das Finanzamt akzeptiert bis zu einem Betrag von 300 € einen Kontoauszug als entsprechenden Nachweis über die Spende an den Förderverein, die so von der Steuer abgesetzt werden kann. 

Ich möchte Klangpate/ Klangpatin werden

 
 
 
 
 
 
 

Ich willige ein, dass meine personenbezogenen Daten für die Durchführung der Klangpatenschafts- Aktion gemäß DSGVO verarbeitet werden dürfen. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen.

Werkstattbesuch

Pfeifen der Oboe

Bereits vorhandene gebrauchte Pfeifen einer englischen Oboe zur Restauration für die Tettnanger Chororgel.

Gehäuserückwand Chororgel

gebrauchter Spieltisch zum Umbau

Fundamentbrett 1

Fundamentbrett

der Windlade

(in der die Pfeifen später stehen werden)

Subbass 16'

neu gebaute Subbass 16'-Pfeife 

Register Chororgel
Markus Fox in der Werkstatt

Markus Fox beim Intonieren einer Pfeife

Register aus Passau zur Restauration

gebrauchte Register aus der größten Pfeifenorgel der Welt aus Passau zur Restauration

und zum Einbau für Tettnang

Kammermusikreihe des Fördervereins Kirchenmusik

in Kooperation mit Spectrum Kultur e.V.

Herzliche Einladung zu unseren Konzerten

(Eintritt frei) 

Fr, 30.01.26, 19.30 Uhr, St. Anna

Verleih uns Frieden

Vokalquintett Ensemble Diapason

So, 22.03.26, 17 Uhr, St. Gallus

Passionskonzert

Alessandro Scarlatti -  Stabat mater

Anjulie Hartrampf, Sopran

Iris Wallner, Alt

Streichorchester aus Musikern der Region

Fr, 19.06.26, 19.30 Uhr, St. Georg

Italienische Klänge zur Mitsommernacht

Konzert für Flöte und Orgel

Dirk Beyer und Patrick Brugger

Fr, 31.07.26, 19.30 Uhr, St. Gallus

Konzert für zwei Trompeten und Orgel

Trio Toccata

Daniel Bucher, Florian Keller

Fr, 25.09.26, 19.30 Uhr, St. Johann

Madrigale der Renaissance

Vokalquintett QuinTon (Tübingen)

Kontakt

Ausschuss Orgelbau

Pfarrer Hermann Riedle, Johannes Junker (Vertretergremium der Kirchengemeinde), Orgelbauer Markus Fox, Patrick Brugger (Chorleiter), Gunther Bauer (Vorsitzender des Födervereins) vor dem ersten, noch nicht überarbeiteten Entwurf der Orgel